Archiv für September, 2013

Da war er also, der lang ersehnte erste Spieltag!

Eine gut gelaunte Lions II wollte endlich zeigen, was sie kann und erstarrte beim Anblick der Gegner. Es waren Kinder im durchschnittlichen Alter von 13 Jahren, viele gerade einmal so groß, dass sie unter dem Netz hindurchlaufen konnten. Da kam schnell die Frage auf, wie sollte gespielt werden? Ich glaube Phil‘s Kommentar an dieser Stelle bringt es auf den Punkt: „Wenn ich damals mit 16 einen Fehler gemacht hätte, dann könnte eins davon mein Kind sein und da können wir doch nicht drauf kloppen!“

In diesem Bewusstsein ging die Mannschaft in den ersten Satz und gewann ihn auch unspektakulär und deutlich mit 25:13. Dieses Ergebnis spricht für sich, die Annahmen und der Angriff klappte über weite Teile und eine körperlich überlegene Lions II hatte keine Probleme.

Nur wer jetzt dachte, dass es im zweiten und dritten Satz so weitergehen sollte… der irrte. Zwar gingen beide Sätze mit 25:20 an die Lions II, jedoch nicht ohne Probleme.

Im zweiten Satz waren die Kleinen aus Essen lange gleichauf mit den Lions bis eine kleine Angabenserie einen 5 Punkte Vorsprung und den Satzball einbrachte. Bezeichnend für den zweiten Satz, dass dieser Satzball von meiner Wenigkeit verschlagen wurde (Die Kiste Bier gibt’s dann bei der nächsten Mannschaftsfeier Jungs 😉 ) Warum es in diesem Satz die Probleme gab, keine Ahnung. Wie immer vermutlich eine Mischung aus vielen Gründen. Die tiefstehende Abendsonne, die auf diese Seite des Feldes schien, machte die Annahme und den Angriff zwar nicht einfacher, soll aber an dieser Stelle nicht als Ausrede dienen. Der Gegner flößte halt keine Furcht ein, der erste Satz wurde souverän eingetütet und jedem der Lions war klar, hier gibt es heute nichts zu gewinnen für uns, denn die 3 Punkte sind Pflicht und gegen solch einen Gegner kann es sehr schnell sehr peinlich werden. Und so wurde wohl unterbewusst ein Gang zurück geschaltet, ein Aufschlag landete mal im Netz und der ein oder andere Angriff wurde halbherzig ausgespielt. Am Ende kam dann noch die Wut über die eigenen Unzulänglichkeiten hinzu, denn jeder empfand den Spielstand 17:17 als äußerst peinlich und in Summe sieht man dann auf dem Feld oftmals unglücklich aus.

Der dritte Satz fing wieder so an, wie es jeder von uns erwartet hatte, nämlich mit einer deutlichen Führung von 6:1. Doch im Anschluss kam dann wohl wieder der besagte Gang, der zurückgeschaltet wurde und auch wenn die Gegner aus Essen aufgrund der körperlichen Unterlegenheit keinen Druck im Angriff aufbauen konnten, Bälle annehmen, baggern und pritschen konnten sie trotzdem und der ein oder andere gut platzierte Ball landet dann im Feld. Dies rief schnell wieder die Wut sich hier von Kindern vorführen zu lassen hervor und Wut hilft selten im Volleyball. So spreche ich wohl auch im Namen von Dominik, wenn ich sage: Sorry Benni, dass wir deine geil gestellten Bälle öfter ins Netz gedroschen haben und danke Phil, für die Aufschlagserie am Ende des dritten Satzes. Ich möchte es hier eigentlich nicht erwähnen, aber Essen hatte zwischenzeitlich mit 3 Punkten geführt. Drei gute Aufschläge von mir brachten uns wieder heran und die Führung brachte uns dann Phil’s Serie.

So bleibt am Ende ein glanzloser Pflichtsieg verbunden mit den Fragen, inwieweit gestandene Lions in solch einem Spiel überhaupt glänzen können und wo wir von unserer Leistung her wirklich stehen? Sicher dürfen solche Schnitzer, wie verschlagene Angaben und Angriffsschläge uns gegen die anderen Gegner nicht in dieser Häufigkeit passieren, aber gegen andere Gegner ist die innere Einstellung und Konzentration wohl auch eine völlig andere. In diesem Sinne, die Spiele sind eröffnet und wir erwarten gespannt den nächsten Gegner in einer Woche

Bäämmjungen am 1. Spieltag: Fabian (7), Jan (21), Benni (13), Phil (19), Dominik (8), Patty (9) und Tim (22)

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Und schon ist die spielfreie Sommerzeit auch schon wieder vorbei und die Lions treten auf vielen Positionen verstärkt ihre zweite Bezirksliga Saison an. Gegner des Spektakels, die zweite der freien Schwimmer Duisburg … toller Vereinsname (gibt Platz für viel Wortwitz 😉

Machen wir es kurz:
Satz 1 … erfahrungsgemäß immer eine ziemlich hektische Angelegenheit in Reihen der Lions: schnelle Führung zum 5:1 für die Baerler Löwen – dann ein Spurt der Schwimmer – die Lions kurz unter Wasser – FS Duisburg jetzt Zug um Zug eine Länge voraus – zur Satzwende tauchen auf einmal die Dusiburger mit einer Aufschlagserie an – die Lions Annahme eine brustweit zu dicht am Netz – in der Abtauchphase haben die freien Schwimmer etwas mehr Atem und schlagen mit 25:23 knapp vor den Lions an. ( …. hmmm …. irgendwie auch eine spannende Sportart 😉

Satz 2 … verkehrte Welt – die Lions besinnen sich ihrer Löwenanteile des gepflegten Volleyballspiels und setzen sich zu Beginn der Satzmitte ab – halten diesen Vorsprung und bringen Satz 2 sehr sehr verdient mit 25:19 nach Hause ( ähmm … naja, Voerde hörte sich jetzt doof an).

Satz 3 … endlich klappte es – die Annahme – das Zuspiel – und am allerlustigsten die Horoba Dankebälle – rückwärtseinwärts mit halber Drehung 😉 – dies war ein ziemlich perfekter Satz, welches am sehr deutlichen Ergebnis von 25:11 selbst dem Volleyballneuling ein wenig Ehrfurcht einflößen sollte.

Satz 4 … der allererste Punkt (durch die neue 3 Punkteregelung in dieser Saison) war schon sicher – jetzt sollten die restlichen 2 Punkte geholt werden – die Schwimmer holten noch einmal Luft … der Schiedsrichter ließ dieselbe in die Pfeife fließen (auch wenn er ab und an ein paar denkwürdige Entscheidungen traf: Geisterseil 🙂 – die Lions mussten sich nochmal voll konzentrieren um nicht noch unnötigerweise einen Punkt an die FSD zu verschenken – knapp aber verdient gewannen die Mannen der ersten Lions Satz 4 und das Spiel mit 26:24.

Fazit: wenn die Lions in der Halle spielen, taucht der freie Schwimmer nur kurz auf und geht leider leer aus 😉  … BÄÄMMJUNGE !!!

Heute mit an Bord: 3 Zuspieler, 4 Annahme-Aussen, 2 Mittelblocker und 1 Libero … komisch wir waren doch nur 8, oder? Egal 😉