Archiv für die Kategorie ‘Saison 2012/2013’

… sorry irgendwie war in der Endphase der letzten Saison dann irgendwie der Internet_Wordpress_Wurm drin …. angetrieben vom unbändigen Willen den Klassenerhalt aus eigenen Stücken zu schaffen wurde die gesamte Kraft auf die letzte Begegnung gebracht … mit Erfolg – der Klassenerhalt wurde geschafft – die Freude war Riesengroß.

Doch wie sagte bereits ein alter Trainer in den 70ern – nach der Saison ist vor der Saison!

Es wird nächste Saison eine zweite Lions-Mannschaft geben die allerdings in der Bezirksklasse starten wird – der Stamm der 2013er Lions wird der Bezirksliga erhalten bleiben (eben aus der Spielgemeinschaft der TuS Baerl und dem TV Jahn Königshardt) … dennoch sollten wir uns auf einzelnen Positionen noch weiter verstärken, damit das Ziel der nächsten Saison (Platz 1-4) auch erreichbar wird – dazu hier der offizielle Aufruf:

lionswanted2014

„Wer möchte die Lions verstärken? Wer hat bereits einschlägige Erfahrung im Spiel mit dem runden Ball? Wer kann schon was und will noch was lernen? Wer hat Lust einfach mal dienstags nach Baerl zum Training zu kommen? Wer will mit uns den Aufstieg in die Landesliga schaffen? 😉 …. kommt schon, da muss doch noch schlummerndes Volleyballpotenzial im Kreis Wesel / Duisburg / Oberhausen oder sonst wo sein!“ .:. mehr Infos gibts beim Trainer Thomas Schmidt-Lohmann unter der Mail: lionspostfach@gmail.com

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Ein paar Zahlen sollten reichen:

13 – 3 – 70 – 22 – 18 – 24 – 2 – 2 – 6 = BÄÄMMJUNGE

Wer mir zu jeder Zahl die richtige Deutung schickt bekommt zum nächsten Spieltag gegen Rumeln eine kleine Überraschung von mir 😉
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Vor gut 5 Monaten schrieb ich eine Mail an einen Thomas (Trainer von Baerl) mit dem ungefähren Inhalt, dass ich gerne mal zum Training vorbeikommen werde um mal zu schauen, ob meine alten Knochen einem Bezirksliganiveau noch tauglich sind. Zum ersten Training waren gefühlte 30 Leute in der Halle – viele neue Gesichter – ein altersmischmasch von 18 bis 48 Jahren, ein Spielerniveau von Hobby bis Landesliga, alles war vertreten: klein und groß – dick und dünn – Clown und Totengräber. Dank guter Pflege (der alten Knochen) kann ich mit ein wenig stolz von mir behaupten dass, gepaart mit der Erfahrung der letzten 33 Volleyballjahre, es so schlimm um meine Annäherung an das geforderte Spielniveau gar nicht stand. Schon zum zweiten Training vernahm ich ein „RESPEKT!“ als mich ein 21-jähriger Jüngling nach dem Geburtsjahrgang fragte – okay, ich könnte (wenn ich es damals gewollt hätte) locker sein Vater sein (also nicht verwechseln mit „….ich bin dein VATER!“) 😉

Es entwickelte sich schnell das Gefühl in ein gemischtwaren Team hineinzuwachsen, dazu das Vertrauen des Coaches, der mich (wahrscheinlich aufgrund meiner Lebenserfahrung) zum Mobbingbeauftragten des Teams ernannte – btw. in der Zwischenzeit kam noch kein wirklich erntgemeinter Ausheulkandidat an meine Schulter – es kann also so schlimm gar nicht sein im Lions Team 🙂

Unter dererlei vielen jungen Hüpfern war von Beginn an klar, dass die Rolle des Hauptangreifers nicht an mich fallen würde – ich habe dies aber auch nicht forciert, sondern mich sehr sehr schnell mit der (vermeintlich) ruhigeren Position des Zuspielers angefreundet. Hätte ich damals im August 2012 bereits gewusst wie es um die Qualitäten des ersten Passes der gesamten Mannschaft steht – ich glaube ich hätte es doch mit dem Hauptangreifer versucht 😉

Okay – einige wenige Vetraute wissen, dass nach dem Lesen des Buches „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling mein nicht religiös untermauertes Ziel die Bezwingung des Jacobsweges (zumindest einer großen Teilpassage) ist. Aber wer zum Teufel, hat meine Mitspieler angewiesen, mir bis dahin eine um 100% bessere  Waden- und Oberschenkelmuskulatur durch extra schlecht gespielte erste Pässe anzutrainieren? Ich erinnere mich kurz an meine ersten Trainingsjahre zurück – okay, damals war es normal, dass dem motivierten Annahmespieler der Ball fast unkontrollierbar mal links mal rechts vom Unterarm wegsprang (noch heute singen wir gerne „…von der Hand an die Wand!“) – doch konnte man damals zumindest sehr schnell erste Trainingserfolge (erzielt durch stumpfsinnige Übungen und einer wachsenden Konzentration auf die Annahme) verzeichnen. Ja – der alte Leitsatz „Übung macht den Meister!“ gewinnt gerade bei der Thematik rund um die Ballannahme immer mehr an Bedeutung. Die Ballannahme – die gepaart ist mit dem Beobachten des Aufschlägers (wie wirft er sich den Ball an, wie wird der Arm bewegt, wird es ein Tennisaufschlag mit viel Rotation, wird es ein Float mit fast ruhendem auf einem Luftpolster schwebendem Ball?), dem Beobachten der Ballflugbahn …. okay nun muss schnell errechnet werden wohin der Ball wohl fliegen wird …. zugegeben ein komplexer mathematischer Akt …. um dann, im Optimalfall seine zwei Extremitäten in gewohnt erlernter perfekter „Spielbrett“ Variante unter den Ball zu bekommen (nicht zu vergessen die Beine, die ja auch noch irgendwie mit ins Spiel gebracht werden müssen) – okay … ich als alter Zuspieler muss eingestehen: die Annahme ist schon eine sehr sehr komplexe Abfolge von Bewegungen …….. fast so komplex wie die Aufgabenstellung an einen Zuspieler innerhalb von 1,5 Sekunden zu überlegen welcher der eigenen Angreifer gerade in einem „flow“ ist, wo der gegnerische Block gerade in dieser Aufstellung seine Lücken hat, zu überlegen, ob es nicht doch gerade sinnvoller ist den Ball auf den Diagonalspieler zu bringen und damit das ganze Spielfeld aufzubrechen, daneben hat man natürlich noch im Kopf auch dem Spieler endlich mal einen Ball zu stellen, der im bisherigen Spielverlauf nur einen Ball bekommen hat und nicht zu vergessen sich daran zu erinnern, was der Trainer in der letzten Auszeit von einem gefordert hat.

Okay unter all den Aspekten muss ich als Zuspieler zugestehen – Annahme ist schon schwer 😉

Ärgerlich bleibt dann aber, dass wir phasenweise auch in Spielen gegen sehr gute Mannschaften der Liga eine sehr passable Annahme (sagen wir Landesliganiveau) haben und dann wenn es anscheinend um die Wurst geht eine Annahme aus der Rubrik Hobby zustande kommt. Wenn diese Fehler sowie die eigenen verschlagenen Aufschläge auf ein Mindestmaß reduziert werden können, ohne dadurch an Druck zu verlieren, dann geht meine Rechnung für den Rest der Saison auf (und damit löse ich mal das Zahlengewirr vom Beginn auf, da es ja eh nur zwei Lösungsansätze gab):

13 Lions waren in der Halle (bzw. auf dem Spielberichtsbogen vermerkt)  – 3 Sätze haben wir leider verloren, aber gut gekämpft – 70 Minuten musste Schwanheim kämpfen – 22 Punkte in Satz 1 – 18 Punkte in Satz 2 – 24 Punkte (eigentlich hätten wir ja mit der Antenne schon den Satz gewonnen) in Satz 3 – 2 Restspiele bleiben noch – 2 Spiele gewinnen die Lions noch – 6 wird dann unser Tabellenplatz sein = BÄÄMMJUNGE … die Bezirksliga bleibt unser „zu Hause“ 😉

Wir haben gewonnen ….. hätte ich jetzt gerne geschrieben ….. Möönsch …. warum spielen wir nicht immer so wie in Satz 2 dieses Spieltages??? Dann wär alles so einfach …. ja, soooo einfach. Das blöde ist ja, dass wir in solchen Sätzen wirklich zeigen was wir drauf haben … und da ist dann immer noch Luft nach oben.
Also, okay wir verlieren Satz 1 mit 22:25 weil wir schlecht in den Satz gestartet sind (5:11), die Annahme sich erst einmal auf die Sterkrader Aufschläge einstellen musste und alles etwas steif begann. Doch zur Satzmitte klappte es … wir kamen ran (16:17) und sogar zum 21:21 ausgleichen … dann aber Sterkrade in der Entscheidung vorne (22:25).

Satz 2: kleine Umstellung – Dominik (später machte er Karriere als „geiler Bock!“ nun für Baum … Doc nun über die Mitte … bis 7:7 ein munteres hin und her. Dann setzten wir uns unaufholbar ab … zeigten endlich mal was wir alles drauf haben … und zogen über 15:10 und 22:14 zum verdienten 25:15 Satzgewinn.

Satz 3: verkehrete Welt …. das gleiche Team beginnt …. doch während auf Sterkrader Seite jeder Spieler mindestens 3 Aufschläge am Stück macht wird auf unserer Seite immer wieder gleich beim Aufschlag in die Fehlerkiste gegriffen 😦 …. so geht der Satz recht deutlich mit 14:25 flöten. Doch eines muss man sagen und positiv herausstellen … sowohl die Lions Bank als auch die Spieler auf dem Feld ließen die Köpfe nicht hängen und versuchten im Satz 4 noch einmal alles:

doch leider liefen wir in Satz 4 ständig einem 2 Punkte Rückstand hinterher … Grund? …. keine Ahnung ….. Sterkrade wurde immer sicherer und auf unserer Seite wurden erneut auch einfache Aufschläge ins Netz gehauen … Schade, denn ich bin mir sicher, dass wir den 5.Satz gewonnen hätten …. schließlich sind wir LIONS ….. 🙂

Also heißt es jetzt Endspurt …. denn in den letzten 3 Spielen muss mindestens noch ein Sieg her …. egal gegen wen! Wir nehmen Schwanheim / Rumeln oder aber Waldniel …. wir schaffen dass!!! BÄÄMMJUNGE

Naja … ganz kurz in einem Satz: SG Baerl/Königshardt verliert in derer 3 mit -20, -12 und -12 Punkten gegen eine sehr stark aufspielende Truppe aus Bedburg Hau.

Kein Beinbruch – auch und erst recht, wenn man berücksichtigt, dass wir derzeit auf 3 Positionen mit verletzten Spielerausfällen zu kämpfen haben. Christoph wird wohl bis zum Ende der Saison ausfallen – seine Muskelverletzung wird eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, Markus L. muss sein angeschlagenes Knie weiterhin schonen und Thomas wird hoffentlich seinen operierten Zeh bis zum nächsten Ligaspiel wieder fit bekommen. Phasenweise sah es verdammt gut aus am letzten Samstag, da kam der Paß, es wurde schnell gespielt und wenn der Ball dann noch lang in die Ecken der Bedburger Abwehr gespielt werden konnten dann lief auf deren Seite auch nicht mehr wirklich viel druckvolles Volleyballspiel. Wenn wir es schaffen würden diesen geschilderten Ablauf ca. 75x zu wiederholen – dann gewinnen wir vs. Bedburg Hau mit einem klaren 3:0 😉

Das schlimmste aber was in einem solchen Spiel passieren kann (und leider ist dies am Samstag passiert) ist, dass Fehler einzelner Spieler der SG Baerl/Königshardt unnötigerweise von den eigenen Mitspielern kommentiert werden …. glaubt mir: jeder von uns merkt selber, dass er gerade in dem Moment einen Fehler gemacht hat – ich unterstelle einmal, dass Fehler keiner absichtlich ins Spielgeschehen streut um das Spiel spannender zu gestalten. Fazit: „….einfach mal die Fresse halten!“ (Zitat Dieter Nuhr) …. nach einem verlorenen Punkt schnell wieder auf das Wesentliche konzentrieren – aufstellen und Ball annehmen …. ach ja, und natürlich auch auf die komischen Zeichen des Zuspielers achten … sonst wird der nächste Angriff wieder ein Blindflug 😉

In diesem Sinne …. BÄÄMMJUNGE !!!!

Lions sind Stadtmeister – Lions sind Vize-Stadtmeister!!!

Als amtierender Stadtmeister 2012 war wohl klar, dass man alle Hebel in Bewegung setzen wollte um diesen Titel auch ab dem ersten sportlichen Event 2013 für sich zu behaupten. Je näher das Ereignis jedoch rückte, umso klarer wurde, dass nur die beiden besten Mannschaften zum Turnier an der Karlstraße in Du-Ruhrort gemeldet hatten: Lions I und Lions II

Coach Thomas ließ alle zuvor bestellten Ex-Bundesligaspieler zu Hause und formte aus dem üppigen eigenen Kadar zwei annähernd gleiche Teams, wie er dachte. Wie sich gut 2 Stunden später herausstellte handelte es sich um die vielleicht fairste Aufteilung seit langem. Lions I mit Ralf, Markus, Kevin, Dominik, Fabian, Pattrick und Goy  – Lions II mit Jan, Phil, Thomas, Dirk, Oli, Guam und natürlich der Benni ;-).

In einem wirklich spannendem Spiel mit teilweise sogar wirklich schönen Spielszenen setzte sich am Ende die klar bessere Mannschaft 😉 .:. LIONS II .:. mit 3:2 Sätzen und einem ausgeglichenem 105:105 Ballverhältnis durch.

Die SG Baerl/Königshardt ist damit verdientermaßen Stadt- und Vize-Stadtmeister 2013 …… tataaaaaa 🙂

..... so sehen Sieger aus ....

….. so sehen Sieger aus …. noch alle gutgelaunt und unverletzt, da waren aber noch 2 Stunden und 7 Minuten zu spielen 😉

Es war die Revanche für das Ligaspiel vom letzten Wochenende in Waldniel.
Rumeln mit exakt der gleichen Mannschaft aufgelaufen …. auf Baerler Seite einige taktische Veränderungen, die den Bereich Annahme/Abwehr verstärken sollten. Dazu eine Stimmung wie bei einem Erstligaspiel …. die Halle, nach dem klaren 3:0 der Hamborner Mädels gegen eine phasenweise chancenlos wirkende Damenmannschaft aus Rumeln, immer noch gut besucht und Dank unseres hochdekorierten Fanblocks auch auf der Tribüne lautstarke Anfeuerung für die Baerler Lions.

Satz 1: Die „Hot Lions“ gingen weg wie warme Semmeln …. und die Lions auf dem Spielfeld spielten sich im ersten Satz in einen wahren Spielrausch gegen ein starkes Rumelner Team, die nie aufsteckten und immer wieder einen Zahn zulegten. So blieb man bis 21:21 auf Augenhöhe …. erspielte sich dann selbst 2 Satzbälle, die beide abgewehrt wurden … dann ging es hin und her ehe ein beherzter Lion Angriff für den 29:27 Erfolg im ersten Satz sorgte.

Satz 2: ein ähnlicher Verlauf bis ca. 14:14 … dann ein Einbruch auf der Lion Seite … der die Rumelner wieder in Führung brachte. Es war zu diesem Zeitpunkt nicht Rumeln die den Druck erhöhten, nein, die Lion waren sich wohl der Siegchance zu sicher … es schlichen sich viele kleine Fehler ein. Drucklose Aufschläge, viele Fehlaufschläge … und vor allem: nur noch wenige druckvolle Angriffe auf der Lionseite. Rumeln dankte mehrfach mit einfachen abgelegten Bällen auf unserer kurzen Sechs ab. Zum Satzende dann wieder der gewohnte Löwenbiss … doch der kam zu spät … die Aufholjagd wurde bis auf 26:28 verlängert, doch Rumeln gewann den 2. Satz.

Satz 3: Rumeln hatte sich so langsam auf das Baerler Tempo eingestellt … es wurde Zeit für Veränderungen, doch leider erkannten wir dies in diesem Satz zu spät … das Zuspiel verlor an Variantenvielfalt und wurde für den Rumelner Block immer besser lesbar … die Lions verstärkt unter Druck und zur Mitte des Satzes mit der Erkenntnis, dass man wohl doch ein 5 Satz Spiel gegen Rumeln spielen werden muss um Kreispokalsieger zu werden. Recht deutlich ging dieser Satz mit 15:25 an die Matzke-Sechs, die ähnlich wie im Spiel letzte Woche immer noch meine Favoritenmannschaft angeht was die Häufigkeit von Aufstellungsfehlern angeht (ich glaube im gesamten Spielverlauf wurde Ihnen 8 mal eine falsche Aufstellung abgepfiffen und 12 mal wurde nach der Aufstellung gefragt).

Satz 4: Neue Aufstellung neues Glück …. Doc jetzt von 4 auf 3, Baum jetzt für Wurm auf 4 …. eben alles anders … doch auch besser?
Ja … es klappte viel besser und der Rumelner Block war jetzt immer wieder auf der Suche nach dem Angreifer auf dem Holzweg 😉 …. fast immer nur noch ein Einerblock stand dem Lionsangriff entgegen, da ließen sich unsere Jungs nicht 2 mal Bitten und knallten die dreifarbige Pille immer wieder schön ins Rumelner Feld … dazu wurde nun auch die Lionsabwehr immer besser, so dass viele 2. und 3. Bälle aufgebaut werden konnten. Es war in dieser Phase ein wirklich tolles Baerler Spiel, welches die Lions auch verdient mit 25:16 in diesem Satz für sich entscheiden konnten.

Satz 5: beginnt mit starken Aufschlägen von Keiser – und einem wachen Lionsblock. Beim Stand von 8:5 für die Lions werden die Seiten gewechselt … doch im letzten Spielzug vor dem Wechsel erwischt es unseren (heute leider Einzigen) Zuspieler Christoph – eine alte Kriegsverletzung scheint wieder akut zu sein und befördert ihn quasi „… von der 2 auf die Bank!“. Betretene Gesichter…..ein Raunen geht durch die Lions … sollte sich die Pokalsieghoffnung gerade zerledigt haben? …. Da die Idee unseres Coaches – zurück zu den Wurzeln – stellen kann doch Jeder 😉
„Wer auf die 2 kommt stellt! “ …. Mädchenaufstellung! …. kommt aus der Runde – egal, warum nicht so einfach wie möglich noch die restlichen 7 Punkte machen. Kurzerhand stellen Keiser & Coach (könnte auch der Titel einer neuen Daily-Soap sein) und eine konzentrierte Teamleistung sorgt für das nötige Adrenalin um den Rumelnern den letzten Zahn zu ziehen. 15:10 steht es am Ende dieser langen Begegnung (2 Stunden und 7 Minuten) …. 110:106 Bälle … wünschen wir Christoph alles gute für seine Wade … allen Anderen heut zum x-ten Mal ein lautes „BÄÄMMJUNGE“ und ein besonderen Dank an die tolle Bank und den gnadenlos guten Fanblock … das war heute eine ganz tolle und besondere Stimmung!!!

Pokalfinal-Bäämmjungen heute: Doc, Fabian, Patrick, Keiser, GUAM, Christoph, Thomas, Kevin, Jan, Goy, Benny, Oli sowie Dominik und Benni auf der Anfeuerbank

Tja was soll ich schreiben? Okay es muss auch mal durchweg was positives geben: … das positivste vorweg .:. wir gewinnen 3:0 gegen eine gut aufgelegte Waldnieler Truppe, die aber ihr Konzept „… alles über die 22…“ nicht wirklich umsetzen konnte …. zumindest heute nicht.

Wir, in nahezu perfekter Besetzung in Krefeld vertreten und in Vorbereitung auf das Kreispokalfinale am morgigen Sonntag (gegen Rumeln II), gut aufgelegt, beweglicher als noch letzte Woche und mit einem viel viel besseren ersten Paß. Trotz alledem mussten wir schon verdammt schnell spielen, da 1. der Waldnieler Block sonst fast immer präsent war und 2. musste einer unserer AA um 20:00 Uhr im Kino sein 😉

Satz 1: bis zum 16:16 plätscherte das Spiel daher … beide Teams zeigten, dass sie durchaus Volleyball spielen können …. der Waldnieler Block ein ums andere Mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort und daher Probleme für den Bäämmjungen Angriff dort durchzukommen. Die Devise lautete von nun an “ alles schnell spielen “ …. in der Mitte den Block ziehen und Außen schnell drauf hauen …. hört sich einfach an … ist es auch, wenn der erste Paß gut kommt … und der kam gut …. bis auf wenige Ausnahmen. Ergebnis 25:21 … Seitenwechsel!

Satz 2: mit unveränderter Aufstellung wurde von Beginn an mehr Druck gemacht … auffallend wenige Aufschlagfehler …. dennoch hielt Waldniel lange dagegen, kam immer wieder ran, doch irgendwie war man sich auf Bäämmjunger Seite immer sicher diesen Satz nach Hause zu bringen. Zum Ende dann ein taktischer Wechsel (Baum für Wurm … hört sich komisch an, oder? 😉 ) der den Satzgewinn ausmachte … Baum mit 2 schönen Angriffen auf Außen zum 25:23 für die SG Baerl/Königshardt.

Satz 3: ein ganz denkwürdiger Satz – bis zum 11:11 eigentlich ebenso ausgeglichen wie die beiden Sätze vorweg und dann kam der Waldnieler Bruch – Keiser am Aufschlag mit einer Serie von 8 Aufschlägen, dazwischen noch diverse Wechsel auf Baerler Seite, damit alle ein wenig Spielpraxis sammeln können. Bester Spieler aber heute (weil absolut „fehlerlos“) Patrick, der erst zum 24:14 eingewechselt wurde … aber zum Spielgewinn mit auf dem Feld stand. Satzergebnis 25:14

Fazit: wohlverdiente 3:0 Sätze gegen eine starke, manchmal noch etwas ungestüme Waldnieler Truppe …. eine Super-Vorbereitung auf das morgige Kreispokalfinale welches direkt im Anschluß an das Damenfinale ab ca. 17:30 Uhr in der Duisburger Karlstraße gegen das Team vom Rumelner TV II stattfinden wird.

Bäämmjungen heute: Fabian, Patrick, Keiser, GUAM, Christoph, Doc, Thomas, Kevin, Philip, Goy und Benny