Archiv für die Kategorie ‘Saison 2014/2015Lions1’

pellkartoffel

Eine Geschichte von Autohupen, Winterschlaf & Pellkartoffeln.

Es kommen Tage, da erinnert man sich an Murphys Gesetz („Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“) … Studenten kommen zum vereinbarten Treffpunkt zu spät …. der Mannschaftskombi wird an einer Rechts-vor-Links-Ecke böse von rechts angehupt (warum eigentlich?) …. Ein kollektives Schläfchen wird gehalten und die Pellkartoffeln …. dazu später 😉

Mit einem Aufgebot von Sechs (in Zahlen: 6) Spielern trudelt die LIONS Truppe in Essen (der Halle mit den spannendsten Duschspielen der Liga) ein … vor der Kür kommt die Pflicht: pfeiffen !!! Na toll, okay einzig positiv an der Sache: es ist geheizt in der Halle – so wird das 2 stündige herumsitzen einigermaßen erträglich …. TuSEM Essen gewinnt zum Glück mit 3:1 gegen eine Voerder Mannschaft die nicht ihren besten Tag erwischt hatte – so kann‘s gehen, dachten die Löwen und na klar wir wollten es besser machen gegen das junge Nachwuchsteam des Moerser SC.

Satz 1: Moers wird wieder durch Simon Krivec im Zuspiel verstärkt und kann von Beginn an auf gute erste Pässe bauen – vieles geht über den Aufallenpositionenangreifer Philipp, der aber mit zunehmender Spieldauer immer weniger Quote aus seinen Angriffsversuchen schlagen kann. Die LIONS mit Startschwierigkeiten … Annahmeschwächen … ungenaue Zuspiele … zu drucklose Angriffe – dies alles sorgt für den 18:25 Satzverlust in Durchgang 1.

Satz 2: wie so oft drehen die LIONS das Ruder um 180 Grad … Moers nun wieder im Griff … besserer Spielaufbau und weniger Eigenfehler bringen die LIONS zurück in die Bahn. Es zeigt sich dass das junge Moerser Team von Spiel zu Spiel dazu lernt und immer besser das gegnerische Spiel lesen lernt. Doch in Satz 2 lesen die LIONS die richtigen Zeilen und geben die richtigen Antworten. Die Belohnung 25:21 Satzgewinn.

Satz 3: zzzZZZzzZZ …. zzzZZZzzZZ …. zzzZZZzzZZ …. da war er der LIONS Winterschlaf … mitten auf dem Feld stehend eingepennt …. Nicht ein oder zwei Spieler … nein, kollektives Winterschlafen war angesagt. Die Aufwachphase dauerte bis kurz vor Ende des Satzes an … Moers dagegen hellwach und voller Tatendrang. Müde 18 Punkte auf dem LIONS Konto : 25 dafür auf dem MSC Sparbuch.

Satz 4: manchmal ist es ganz gut einen Coach zu haben der heiser ist … der LIONS Coach vermittelte uns in etwas erhöhtem Dezibel-Rahmen die Grundsätze von theoretischer Leistungsfähigkeit & Leistungsverweigerung … er murmelte etwas von vorgetäuschter Verletzung und Arsch zusammenreißen … also ganz genau dass was wir jetzt hören wollten 🙂  … wir alle rissen uns zusammen, bewegten unsere Ärsche und verwiesen die Moerser Jungs mit 25:17 in ihre Schranken.

Satz 5: der erste Tie-Break in 2015 …. Ein Tiebreak ist ja kürzer als ein normaler Satz / der Tiebreak gegen Moers war noch viel kürzer – fast keine Gegenwehr mehr … die LIONS aber in dieser Endphase (für DOM: Crunchtime) fast fehlerlos … warum nicht gleich so? Keine Ahnung! 15:5 Punkte und immerhin 2 Punkte auf dem Konto … welche den Sprung auf Tabellenplatz 3 bedeuten.

Spielergebnis kompakt: 3:2 Sätze (18:25, 25:21, 18:25, 25:17, 15:5)

Fazit: nicht immer alles glauben was Murphy so erzählt! 😉 …. Aber was ist jetzt eigentlich mit den Pellkartoffeln??? …. Warum heißt die Pellkartoffel bei uns Pellkartoffel und im süddeutschen Gschwellti ??? … die Auflösung gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Pellkartoffel und wer mal zu Hause ein paar Punkte sammeln möchte: http://www.chefkoch.de/rs/s0/pellkartoffel/Rezepte.html

… Mahlzeit Olli 😉

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davidgoliathJa – so kann es aussehen wenn der Eine einfach ein bisschen größer ist als der Andere 😉
Im Kreispokalendspiel hieß es dieses Jahr David vs. Goliath … also TV Rumeln I vs. LIONS I, wobei hier jetzt die Reihenfolge verkehrt rum ist 🙂

Zur Ausgangssituation: der TV Rumeln I, nach dem Wegbruch der eigentlichen 1. Mannschaft, die letzte Saison noch 2. Bundesliga spielte, formierte sich um den alten Kern der 2. Mannschaft ein paar Gesellen der ehemaligen Zweitligavertretung, die auch heute noch das Zeug dazu hätten dort zu spielen.

Bei den LIONS viele Absagen bedingt durch Verletzungen, Krankheiten oder Zeitproblemen … okay der 20.12.2014 ist auch wieder einer der Spieltage die vielleicht etwas nah dran liegen an Weihnachten 😉

So wurde der LIONS I Rumpf einmal mehr durch einige Spieler der 2. Mannschaft verstärkt und in den eigenene Reihen noch kurz vor Spielbeginn heftig an den Positionen und Möglichkeiten geschraubt – die letzte Absage kam per Handy um 15:45 Uhr.

Ich fasse einmal (wenn ich darf) den Verlauf der Sätze zusammen um es angenhemer und kürzer zu machen:
35:75 hieß es am Schluß … also das ist das Ergebnis des Ballverhältnisses 🙂 …. verdient siegt Rumeln mit 3:0 Sätzen in einer arschkalten Halle. Das LIONS Team konnte phasenweise sogar mithalten und überraschte ein paar Mal durch abgelegte 2. Bälle oder schöne Außenangriffe … ja Ilja einen SuperMitteKurzen habe ich auch bei dir auf dem Zähler 😉

Fazit: in absoluter Bestbesetzung hätten sich die Rumelner ein bisschen mehr Mühe geben müssen und es wäre sicherlich nicht ganz so klar für die Duisburger Truppe ausgegangen. Ergebnisse im Einzelnen: 09:25, 11:25, 15:25 … aber diesmal haben alle Gewonnen … denn keiner hat sich irgendeine Verletzung zugezogen (das sah letztes Jahr im Endspiel noch anders aus).

 

 

stille-post  Ihr kennt das Spiel von früher noch oder? Ja genau … stille Post! Röschtisch …. 🙂
Für die, die nicht wissen wie es geht: Spieler GUAM ist leider am 7. Spieltag nicht mit von der Partie.

Trainer Thomas sammelt ein paar Fakten und flüstert es dem GUAM später ins Ohr der einen kleinen
Bericht dazu schreibt. Ob am Ende noch das dabei rauskommt was eigentlich passierte ??? Keine Ahung!

 

Wir schreiben den 13. Dezember 2014 – die LIONS müssen erneut ohne einige seiner Stammspieler auskommen – es geht nach Essen mit einer kleinen erlesenen Löwenmannschaft – trotz aller Widrigkeiten soll es heute gegen den Landesliga Absteiger der letzten Saison einen Überraschungserfolg geben. Als die Truppe in der Essener Halle auflief konnte man bereits sehen dass die SG Kempen/Wachtendonk in absoluter Bestbesetzung antreten würde (13 Mann stark und lautstark auf der Bank). Die LIONS hingegen mit eigentlich nur 4 spielfähigen Spielern die von einem angeschlagenem Mittelangreifer und zum Glück durch 2 Helfer aus der 2. Mannschaft verstärkt wurden.

Satz 1: die ersten Bälle donnern direkt zurück vom übermachtigem Gegner … die spielten da zeitweise einfach mindestens eine Liga besser … nichts zu bestellen für die LIONS Sechs auf dem Feld. Stellenweise kann die zusammengewürfelte LIONS Truppe mithalten doch zum Ende des ersten Satzes heißt es sehr verdient leider 12:25.

Satz 2: irgendwie ein Spiegelbild des ersten Durchgangs … die Kempener SG absolut eingespielt immer schneller im Angriff und mit zahlreichen Varianten  nur schwer auszumachen. Wieder keine Chance für die LIONS – diesen Satz muss man mit 14:25 abgeben.

Satz 3: vor dem Spiel predigte Thomas noch: “ … die werden irgendwann zusammenbrechen und keine Luft mehr haben …“ – es sollte sich bewahrheiten – die Sechs aus Kempen musste dem hohen Tempo Tribut zollen und ihr eigenes Spiel deutlich langsamer gestalten, dies gibt den LIONS die Chance die eigene Abwehr besser aufzustellen und eigene schöne und effektive Angriffe im gegenerischen Feld zu versenken. Am Ende ein toller Satzgewinn der LIONS mit 25:22 … BÄÄMMJUNGE

Satz 4: es geht munter weiter … die LIONS punkten weiter, halten sehr gut mit … bis zum Stand von 20:18 ist alles sehr ausgeglichen – doch am Ende zeigt sich dann doch dass ein eingespieltes Team in dieser Satzphase Gold wert ist … Kempen wieder sehr stark und leider viel zu viele eigene Fehler auf der LIONS Seite beenden das Spiel mit dem Satzverlust von 21:25 und einem damit aber absolut gerechtem Sieg der SG Kempen/Wachtendonk.

Ergebnis: 1:3 (12:25, 14:25, 25:22, 21:25)

Fazit: die LIONS haben gekämpft – hatten aber ohne die fehlenden Stammspieler und nötige Auswechselalternativen auf der Bank zumindest heute keine echte Chance … aber im neuen Jahr kommt ja noch das Rückspiel 😉

 

 

nikolaus_sucht

Der Nikolaus kommt in unsere Stadt und sucht nach Geschenken! … hat er Geschenke für die LIONS in seinem Sack?
Ja …  es ist Nikolaus …. und irgendein Familienunfreundlicher Spielausschuß hat sich wohl gedacht: prima, Volleyball ist ja ein Sport der Egoisten, der Einzelgänger und kinderlosen Ballsportbegeisterten …. da machen wir doch genau am Nikolaustag einen schönen Spieltag …. Vielen Dank lieber Spielausschuß 😉

Aufgrund von familien- und sozialbedingten Verpflichtungen konnte im so wichtigen Spiel gegen den Ligakonkurrenten Krefeld leider nur eine Rumpftruppe auflaufen, die sich aber ihr Riesenlob während der gespielten Zeit ganz ehrlich verdient haben.

Satz 1: eine starke Annahme ermöglicht ein variantenreiches Zuspiel … Krefeld sehr überrascht und nicht in der Lage dagegen zu halten. Die LIONS dominieren ganz klar und setzen sich ein ums andere Mal durch  –  wenn mal was vom Gegner kommt steht eine Super-Abwehr und holt sich die nikolausigen Bälle wieder. Das Ergebnis spricht Bände: 25:14 … BÄÄMMJUNGE

Satz 2: wieder verkehrte Welt auf dem Spielfeld … Krefeld jetzt mit sehr viel besserer Annahme und mehr Druck … auf der LIONS Seite dafür mehr Eigenfehler  –  wenige druckvolle Angriffe und ein etwas eintönigeres Zuspiel machen es den Krefeldern leicht den Satz mit 19:25 für sich zu entscheiden.

Satz 3: bewährte LIONS Wechselei .. MB wird zu AA / AA zu MB … was solls wir sind alle Universals und stark wie Löwen 🙂 …. auf einmal passt wieder alles … die Annahme besser als noch im Satz zuvor – der Angriff jetzt wieder mit wesentlich mehr Druck … Krefeld kann erneut nicht mithalten … die LIONS ziehen davon und ergattern zumindest schonmal Punkt Nummer 1 an diesem Tag. Ergebnis: 25:13

Satz 4: Coach Thomas erkennt eine gewisse Überheblichkeit … okay wir sind Tabellenerster und nur noch einen Satz davon entfernt diesen Platz zu verteidigen … aber der Gegner heißt Krefeld und ist nicht von Pappe. Es kommt wie es kommen musste: zu wenig Konzentration, zu wenig Druck, zu viele Fehler … dazu kommt dass unser einziger Steller an diesem Nikolausnachmittag ab 18:30 Uhr abhauen muss … nochmals großen Dank an den Spielausschuß für die gelungene Zeitplanung 😉 / Krefeld gewinnt Satz 4 mit 22:25  …  es geht in den entscheidenden

Satz 5: es reicht nicht mehr gegen Krefeld … die spielen einfach ihren (Nikolaus)Stiefel runter … die LIONS stark verunsichert und hektisch … leider reicht es am Ende nur für ein mageres 4:15 gegen eine Krefelder Truppe die man heute eigentlich hätte schlagen müssen … okay mit voller Bank wäre das auch kein Ding gewesen. So bleibt das Fazit dass es heute doch noch Nikolaus-Geschenke gibt: leider aber eins aus Baerl/Königshardt an Krefeld … in diesem Sinne: eine fröhliche Vorweihnachtszeit allen familienfreundlichen und teamfähigen LIONS Freunden 🙂

Endergebnis: 2:3 (25:14, 19:25, 25:13, 22:25, 4:15)

Eichhörnchen Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen heißt es ja bekanntlich – viel mehr müsste man eigentlich nicht zum Mittwochabend-Kreispokalhalbfinale schreiben. 🙂
Mit starken personellen Problemen ging es in die Begegnung gegen das junge Rumelner Team, da wurden von Satz zu Satz immer wieder die Positionen neu gemischt … von Aussen zum Zuspiel zum Diagonal war da keine Seltenheit. Alles in allem zeigte sich jedoch auch an diesem Abend wieder was die LIONS gerade jetzt so stark macht: wir wissen langsam darum wer auf welchen Positionen gut zurecht kommt, wer wo aber auch Schwächen hat die von den restlichen 5 auf dem Feld dann ausgeglichen werden.

Satz 1 ist schnell erzählt: schwer getan  … bis zur Crunchtime immer mit 5 Punkten vorne … dann bis zum 20:20 den gegner stark gemacht durch eigene Fehler … um dann doch irgendwie sicher mit 25:22 zu gewinnen.

Satz 2 ging dann alles zu schnell für Rumeln: die LIONS löwenstark über 13:5, 19:10 zum ungefährdeten 25:12 Erfolg …. BÄÄMMJUNGE

Satz 3: Rumeln rappelte sich auf …. wir träumten ab und an den Schlaf des Gerechten … 6:12 aus unserer Sicht … 9:17 ….. Aua! … 18:22 der Beginn der Aufholjagd …. Endergebnis: gut gebrüllt ihr Löwen …. 25:23 und damit auch Satz 3 im Eichhörnchenbäckchen 😉 …. aber eben alles sehr Mühsam. Jetzt kommt wohl das Finale oder? Irgendwann Ende Dezember kurz vor Weihnachten … ick freu mir drauf!

Ergebnisse heute: 25:22, 25:12, 25:23  … BÄÄMMJUNGE

 

robinhood01 „Der Rächer der Enterbten“ …. der Beschützer von Witwen und Waisen …. so hat ihn einst Otto Waalkes in einem seiner legendären Programme getauft …. wir von den LIONS nenne ihn einfach nur Robin 🙂 Ihr werdet euch jetzt fragen, was hat Robin Hood mit unserem Spiel zu tun? …. naja … eigentlich nix …. oder doch? Ihr werdet es lesen 😉

– übrigens hier geht es zu Ottos Bühnensketch – https://www.youtube.com/watch?v=QDfu9NseXas

 

Es sind immer anstrengende und aufreibende Spiele gegen das Team aus Voerde, immer wurde hart gekämpft und nicht immer konnte man sich gegen die starke Truppe der Voerder Jungs durchsetzen. Entscheidend ist dann oft die Tagesform und natürlich welche LIONS sich zum Spiel mit dem grün, rot, weißem Ball in der Halle zusammen finden. An diesem Samstag kamen gleich 8 spielwillige LIONS in die Halle an den Haesen – okay man sollte fairerweise erwähnen das ein gewisser Student – nennen wir ihn B. aus R. gerade in der Halle angekommen auch gleich schon bemerkte dass er eigentlich kaum geschlafen habe und sein Kopf aufgrund der übermäßigen Zufuhr alkoholischer Erfrischungsgetränke noch nicht so funktionieren wollte wie er es sich eigentlich dachte. B. aus R. hatte daher auch gar nichts dagegen dass seine Position in Satz 1 und 2 großzügigerweise vom Coach anderweitig verplant werden sollte. So wechselte Thomas auf die Außenposition und der Held des Tages von AA auf die meist nicht so beliebte Mittelposition – ihn dürfen wir ruhig beim Namen nennen …. denn dort schließt sich oben gestarteter Kreis – wir nennen ihn ROBIN.

Satz 1 startet (fast schon wie gewohnt) mit Annahmeproblemen und drucklosem Angriffspiel – aber auch einem guten Voerder Blockspiel. Vom 3:5 (aus eigener Sicht) geht es über 8:6 langsam auf Augenhöhe. Immer wieder Gleichstand … erst bei 22:21 wieder eine LIONS Führung doch zum Ende wurde es noch einmal knapp – tolle eigene Diagonalangriffe, eine wache Abwehr und eine gute Annahme waren in diesem Satz ausschlaggebend für den tollen Einstieg in einen denkwürdigen Spieltag und einen mit 25:23 verdienten aber knappen Satzerfolg.

Satz 2 begann dann von Sekunde 1 an mit einem unglaublichen Leistungsschub der Löwen 6:1 / 11:5  und 13:6 war auf der Anzeigetafel bereits nach einigen Minuten im 2. Satz zu lesen. Immer wieder war der Block da … hatte Voerde eigentlich nicht den Hauch einer Chance da irgendwie durchzukommen – dann wurde gelegt (aber nicht mit unserem, und wohl besten Libero der Liga Alex gerechnet – der noch fast alles irgendwie verwertbar vor der Bodenberührung rettete) – hohe Pässe nach außen und Meterbälle auf Robin und die Spielzüge wurden gewonnen. Immer wieder hallte es in der Halle „Abschuß … Abschuß!“ …. alle Löwen nahezu Fehlerlos …. der Verdienst ein satter 25:18 Erfolg und damit der erste sichere Punkt an diesem Tag. Aber die LIONS wollten ja noch mehr:

Satz 3 … unser aufgrund der auf dem Feld gezeigten Geschehnisse wieder ernüchterte B. aus R. – eigentlich der flinkeste MB des Teams – kam auf seine Stammposition, Coach Thomas zog es auf die Bank, Robin jetzt von der Mitte wieder nach Außen. Auch wenn der Satzstand bis zum 10:10 immer wieder hin und her ging war den Löwen klar dass hier und heute ein Stück LIONS Geschichte geschrieben werden muss. Ich denke es war der allerlängste Spielzug der Liga mit unzähligen Angriffsversuchen, super Abwehren und Finten auf beiden Seiten, die für einen handgestoppten Ballwechsel von etwas über 3 Minuten sorgten. Auf dem Feld fühlte es sich ungefähr dreimal so lange an … zumindest war in den meisten Gesichtern die Erlösung deutlich zu erkennen und das Gefühl diesen „Bigpoint“ dann auf der Löwenseite zu feiern einfach einmalig. Unser LIONS Coach mit ungewohntem Blickwinkel von der Bank aus, teilte in der letzten Auszeit des Satzes nur mit … ihr macht das alles Super nur die Aufschläge müssen druckvoller kommen … gesagt getan: beim Stand von 19:20 folgen gleich 6 Aufschläge in Folge sowie ein gelungener Angriff nach Aufschlagwechsel zum absolut verdientem 25:22 Erfolg der Löwen gegen den bis dato Tabellenzweiten.

Erst am Sonntag machte die Nachricht die Runde dass Tabellenführer Wachtendonk sich glatt mit 0:3 gegen die „Freunde“ aus Krefeld ihre erste Niederlage einsammelten und wir damit quasi wie der Phönix aus der Asche von Platz 3 auf Platz 1 nach oben sprangen – BÄÄMMJUNGE 🙂

Ergebniss Gesamt: 25:23 / 25:18 / 25:22

LIONS (oder besser die Rächer der Enterbten) am 5.Spieltag: Oli, Alex, Ilja, Thomas, Wadi, Robin, GUAM und Benni (… ohh jetzt habe ich deinen Namen ja doch noch verraten 😉

 

 

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen …. bereits Stefan Raabs Showpraktikant Elton wusste anscheinend warum die Lions sich fast jede Woche mit einem anderen Team präsentieren 🙂 und dennoch erfolgreich sind.

Es ist Gottseidank Samstag (… ich hasse Sonntagspieltage) 🙂 …. die Sonne scheint, doch glücklicherweise spielen wir ja quasi im Sterkrader 3-fach Kellergewölbe mit reichlich Kunstlicht und einer Menge lautstarker    Oberhausener Fans geht es mit leichter Verzögerung los. Wickie ist diesmal mit den starken Männern in Flake geblieben – doch immerhin hatten sich 7 Löwen samt einer zierlichen Löwenbändigerin in der Halle eingefunden um den Sterkrader Jungs zu zeigen wie man mit improvisierten Zuspielvarianten doch irgendwie zum Erfolg kommen kann 😉

 

Satz 1: bis zum 7:7 geht es munter hin und her … der erste Pass muss heute besonders gut kommen, da ersatzweise ein etwas unbeholfener alter Mann auf die Zuspielposition gesetzt wurde … die jungen Löwen taten ihm den Gefallen und so setzte man sich in dieser Phase zumindest ein wenig ab …. ging mit 20:18 in Führung … kassierte dann wieder ein paar Oberhausener Aufschläge (meist bei eigenem Läufer 4) … doch irgendwie war allen klar dass gegen die sehr junge Sterkrader Spielgemeinschaft mehr drin ist … so rissen sich alle noch ein letztes Mal zusammen und siegten knapp mit 25:23 … mühsam mühsam … nicht schön aber gewonnen 🙂

Satz 2: viel ruhiger geht es zur Sache … der erste Pass kommt besser das Zuspiel gar nicht soo schlecht … der Angriff stellenweise vielleicht noch ein wenig dampflos … aber es reicht gegen eine Oberhausener Sechs, die einen sehr unorthodoxen Volleyball übers Netz bringt. So kreisen die LIONS um die Sterkrader Beute bis es ab 21:17 dann durch eine Reihe eigener Fehler noch einmal spannender wird … doch zum Schlußbiss springt ein 25:20 heraus … und es bleibt das lustige Bild einer zierlichen Löwenbändigerin die auf einer Bank stehend einem Löwen die rechte Löwentatze liebevoll massiert 😉

Satz 3: langsam geht mir dieses Trommelgedöns der Oberhausener auf die Nerven … wollen die jetzt durch den erzeugten Lärm darüber wegtäuschen dass Sie mit 0:2 Sätzen hintenliegen? 🙂 …. mit breitem Löwenkreuz geht es wieder ans Netz … doch alles sieht wieder ein wenig konzeptlos aus … schlechte Annahme, schlechtes Zuspiel … schlechtes Angriffspiel … okay ist auch ein Konzept – aber soo will ich hier nicht spielen! Wir mauscheln uns durch die Krise bis beim Stand vom 12:13 eine schöne Aufschlagserie wieder genügend Luft verschafft (und den nötigen Respekt 😉 ) …. bei 20:14 kann es locker weitergehen … die Endphase wird dann noch einmal von ein paar schönen Abwehr und Angriffsszenen gekürt … ehe das Schirigespann ein letztes Mal in die Tröten bläst … 25:20 geht auch dieser Satz verdient an die Löwen.

Ergebnis: 3:0 (25:23/25:20/25:20)

Fazit: wir werden die starken Männer brauchen wenn es wieder gegen gefährlichere Teams ans Netz geht … für heute halten wir es mit Elton und danken dem Eichhörnchen für 3 weitere Punkte (die uns auf Platz 3 der Tabelle befördern) … BÄÄMMJUNGE (heute am Netz: Alex, Ilja, Robin (mit Bändigerin), Thomas, Benni, Olli und der GUAM)

Übrigens – es ist ja bald Weihnachten: Volleyball-Geschenke